Spendenaktion für 4. Huckinger Heimatbuch

Der Huckinger Bürgerverein plant in den nächsten Monaten die Veröffentlichung des 4. Huckinger Heimatbuchs, das Haus Verkoyen im Titelbild zeigen wird. Gerne hätte der Bürgerverein die nun erscheinenden Beiträge schon früher, nämlich schon im dritten Huckinger Heimatbuch 2015 veröffentlicht, doch waren damals die Forschungen des 2013 verstorbenen Huckinger Heimatschützers und -forschers Bernd Braun nicht weit genug gediehen. Seitdem jedoch konnte die Quellenbasis zu den ehemaligen Huckinger Bauernhöfen deutlich verbreitert und vertieft werden. Dabei kamen wieder einige größere Überraschungen zutage, so etwa zur Frühgeschichte des Kreifeltshofs oder des Heumannshofs. Diese Höfe lassen sich aufgrund neuester Erkenntnisse nun mit Hofnamen in alten, mittelalterlichen Quellen in Verbindung bringen, so dass die erzählbare Geschichte dieser beiden Höfe nun mehrere hundert Jahre weiter zurückreicht als bisher. Ähnliches gilt auch für den Artikel zur Sandmühle mit seinen zahlreichen Exkursen, u.a. zum mittelalterlichen Mühlenrecht, zu den anderen Mühlen in der Huckinger Umgebung, zum Stadtarchäologie-Eklat 1993/94 und zum Historischen Wanderweg im Angerland. Der Sandmühlen-Artikel entwickelte sich im Laufe der Recherchen nicht nur nach Umfang, sondern auch nach Inhalt zu einem weiteren Kernstück des neuen Huckinger Heimatbuchs. Auch der Sandmühle konnten einige wichtige, mittelalterliche Quellen neu zugeordnet werden, so dass die durch schriftliche Quellen belegbare Geschichte der ehemaligen Wassermühle nun bereits im 13. anstatt im 15. Jahrhundert beginnt. Ferner wird das Buch eine bisher fehlende, detaillierte Abhandlung der lokalen, politischen Raumgliederung am Niederrhein in der Antike, d.h. zu Zeiten der Römer, liefern.

Die Beiträge hat Schriftführer Dietmar Ahlemann, Autor aller Beiträge des Buchs, wie folgt sortiert: Das Buch beginnt mit der Raumgliederung in der Antike bevor nach einer allgemeinen Höfeübersicht Schritt für Schritt in alphabetischer Reihenfolge die Geschichte der verschiedenen, teilweise bedeutenden ehemaligen Huckinger Bauernhöfe dargestellt wird, u.a. Butendorfer Hof, Hagfeldhof, Halmeshof, Heumannshof, Kreifeltshof, Maßhoff-Hof und Prumebergshof. Danach folgt der Beitrag zur Sandmühle und schließlich die Geschichte des Gasthauses Petermann. Letzteres war ein bedeutendes Huckinger Bauwerk aus der Zeit des Barocks, das trotz Unterschutzstellung als Denkmal in den 1990er Jahren durch Einsturz verloren ging. Eine spannende Geschichte, die aufzeigt, dass auch eine Unterschutzstellung allein manchmal nicht ausreicht, um Verfall und Verlust zu verhindern.

Ist mit diesem Band die Huckinger Geschichte nun vollständig erzählt? Dietmar Ahlemann sagt dazu: „Sicher nicht! Das Buch schließt nun aber zunächst einmal die Darstellungen zur Huckinger Geschichte in Antike und Mittelalter ab. Vorerst. Denn archäologische Untersuchungen werden unser Bild in Zukunft sicher weiter abrunden, ergänzen oder korrigieren.“

Wann genau das Buch, das inhaltlich mit mehr als 300 Seiten nahezu vollständig steht, erscheinen wird, ist noch nicht sicher, da zunächst noch die Finanzierung der Druckkosten gesichert werden muss. Hierzu ruft der Huckinger Bürgerverein seine Mitglieder und Freunde zu einer Spendenaktion auf. Rolf Peters, 1. Vorsitzender: „Wie im ersten und zweiten Huckinger Heimatbuch möchten wir diesmal wieder allen spendenwilligen Interessierten anbieten, sich im neuen Huckinger Heimatbuch zu verewigen. Dazu werden wir alle Spender, die dies wünschen, namentlich in einer Spenderliste am Schluss des Buchs aufführen… aber natürlich ohne den Spendenbetrag.“

Die Mindestspende für eine namentliche Nennung beträgt 50 Euro. Gerne darf es aber auch etwas mehr sein. Die Spenden sind auf das Konto des Bürgervereins (IBAN: DE26 3505 0000 0200 2107 89, SWIFT/BIC: DUISDE33XXX) zu überweisen. Im Verwendungszweck ist das Kennwort „Heimatbuch-Spende“ anzugeben. Wer in der Spenderliste namentlich aufgeführt werden möchte, muss im Verwendungszweck ferner den genauen Wortlaut des gewünschten Spenderlisteneintrags angeben, zusammen also z.B. „Heimatbuch-Spende – Andrea und Peter Mustermann“ oder „Heimatbuch-Spende – Familie Mustermann“. Die Spenderliste wird alphabetisch nach Nachnamen sortiert werden. Wer namentlich nicht genannt werden möchte, nennt im Verwendungszweck nur das Kennwort „Heimatbuch-Spende“. Diese Details findet man auch noch einmal auf der Webseite des Huckinger Bürgervereins (https://www.huckingen.de).

Der Huckinger Bürgerverein freut sich über jede Spende. Je früher die Finanzierung gesichert ist, desto schneller wird das Buch erscheinen.

Mit freundlichen Grüßen

Bürgerverein Duisburg-Huckingen e.V.

gez. Rolf Peters                        gez. Dietmar Ahlemann
1. Vorsitzender                        Schriftführer

Pressemitteilung:

(PDF, 204 KB)

Zeitungsberichte:

Katja Burgsmüller: Huckinger Bürgerverein plant das vierte Stadtteil-Heimatbuch, in: WAZ Online, 22.10.2018

Ohne Autor: Bürgerverein plant neues Heimatbuch, in: RP Online, 23.10.2018

Sabine Merz: Gesucht: Spenden fürs 4. Huckinger Heimatbuch, in: Der Nordbote, Nr. 20, Jg. 31, 2.11.2018, S. 10.

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