13.01.2023: Neue Verkehrssituation an Anschlussstelle A524 Duisburg-Huckingen / Düsseldorfer Landstraße

Immer wieder erreichen den Bürgerverein Huckingen Anfragen zur neugestalteten Kreuzung an der Anschlussstelle Duisburg-Huckingen.

Von Westen (Krefeld/ Serm/ Mündelheim) kommend fährt man, nachdem man die Autobahn verlassen hat, nun in eine abknickende Linksabbiegespur, um nach Duisburg-Huckingen zu gelangen. Dies dürfte den Fahrzeugführer vor keine größeren Probleme stellen.

Vielmehr stellt sich der Kraftfahrzeugführer oder vor allem Radfahrer die Frage, ob er den Bereich der Düsseldorfer Landstraße befahren darf, der südlich der A524 liegt und in Richtung Düsseldorf-Wittlaer oder zum „Apfelparadies“ führt.

An der Einmündung zu diesem Bereich ist das Verkehrszeichen 260 mit Zusatzschild „Anlieger frei“ aufgestellt.

Laut Straßenverkehrsordnung bedeutet das Schild „Verbot für mehrspurige Kraftfahrzeuge, Krafträder (auch mit Beiwagen), Kleinkrafträder und Mofas.“

Ausnahmen zu diesem Verbot können durch das Zusatzschild „Anlieger frei“ geregelt sein. Dies erlaubt Bewohnern zu Ihren Häusern zu fahren. Ein Einfahren in diese Straße, um zu einem Bewohner oder einer dort ansässigen Firma zu fahren, ist natürlich ebenfalls erlaubt, bei letzterem sollten aber die Öffnungszeiten der Firmen beachtet werden.

Nicht erlaubt ist das Durchfahren, um z.B. direkt zu dem hinter der Verbotszone befindlichen Restaurant „Spitiko“ (Zum Froschenteich) oder einem anderen Ort zu gelangen. Hier muss ein Umweg in Kauf genommen werden.

Ein Einfahren in diese Straße ist somit bußgeldbewährt und zieht für Kraftfahrzeuge ein Verwarngeld nach sich.

Nicht verboten ist die Einfahrt für Radfahrer, entgegen einem falschen Bericht einer Tageszeitung.

Radfahrer dürfen in diesen Bereich einfahren. Zurzeit ist hierfür aus Huckingen kommend der entgegengesetzte gemeinsame Rad- und Gehweg zu nutzen, der für beide Fahrtrichtungen freigegeben ist.

Inwieweit sich diese Verkehrsführung zukünftig nach Rückbauung der Straße in eine Gemeindestraße ändert und ob dort unter Umständen breite Radwege entstehen, bleibt abzuwarten.

Autor: Horst Arens


Bilder: Wikipedia